Politik

Liebe verdient Respekt


Gesetzestexte und Kommentare, die sich auf sexuelle Vielfalt und ihre Wahrung im Unterrichtsbetrieb beziehen, hat der Bildungsserver Berlin-Brandenburg unter Rechtliches für Sie versammelt.


 Veröffentlichungen und Broschüren

Aus der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales


hochgestreckte Faust

Politica alemana no hemos traducido todavia:

Aus dem Berliner Abgeordnetenhaus:Abgeordnetensaal


Aus der Berliner Schulverwaltung:

Artikel 10,2 der Berliner Verfassung postuliert, daß "niemand wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen oder seiner sexuellen Identität benachteiligt oder bevorzugt werden darf".

Wegen einiger Vorfälle und aus grundsätzlichen Überlegungen erinnern wir an diesen Verfassungsartikel und daran, daß die Schule die verantwortungsvolle Aufgabe hat, jungen Menschen den toleranten und souveränen Umgang mit Minderheiten zu vermitteln, Vorurteile abzubauen und somit auch einen Teil zur Gewaltprävention beizutragen.
Das Referat "Gleichgeschlechtliche Lebensweisen" der Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport bietet hierzu Unterstützung an (V D 32 - Tel. 030 26542147). Wir weisen auch auf die geltenden Rahmenpläne für Unterricht und Erziehung in der Berliner Schule hin, Fach Biologie, Grundschule, Klassen 5 und 6, Themenbereich "Fortpflanzung, Wachstum und Entwicklung bei Lebewesen", Abschnitt "Wachstums- und Entwicklungserscheinungen beim Menschen", Sekundarbereich 1, Klasse 7, Themenbereich "Psychosoziale Entwicklung Jugendlicher in der Pubertät", und Fach Sozialkunde, Sekundarbereich 1, Klasse 8, Themenbereich "Familie, Partnerschaft und Erziehung" sowie das "Merkblatt zur Sexualerziehung 111, Hilfen zur Sexualerziehung für Eltern und Kinder der 7. Jahrgangsstufe", aber auch auf die Möglichkeiten, die Projektveranstaltungen bieten.

Ergänzende Unterstützung in der Fortbildung und mit qualifizierten Fachreferentinnen und -referenten bieten:

  1. Das Berliner Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (BIL) - Fortbildung für Lehrkräfte zur Thematik "gleichgeschlechtliche Lebensweisen"
  2. Jugendnetzwerk Lambda, Aufklärungsprojekt, Ackerstraße 12-13, 10115 Berlin-Mitte, Telefon: 282 79 90, Fax: 280 72 76, Sprechzeiten: Dienstags und Donnerstags 14.00 - 16.00 Uhr.
  3. KomBi im Kommunikations- und Beratungszentrum homosexueller Frauen und Männer e.V., Kulmer Straße 20a, 10783 Berlin-Schöneberg, Telefon und Fax: 215 37 42.
  4. Mann-O-Meter e. V. (zum Thema Homosexualität und schwule Lebensweisen), Bülowstraße 106 10783 Berlin-Schöneberg, Tel. 030 2168008 – Fax: 030 2157078

»... Der gesetzliche Erziehungsauftrag der Schule schließt die Sexualerziehung als einen wichtigen und unverzichtbaren Teil der Gesamterziehung ein. Ihre Grundlagen bilden das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, die Verfassung von Berlin und das Schulgesetz für das Land Berlin. Der Sexualerziehung liegt ein umfassender, ganzheitlich-personaler Begriff menschlicher Sexualität zugrunde. Sexualität wird in allen Phasen menschlichen Lebens in körperlicher, geistig-seelischer und sozialer Hinsicht wirksam. Sie dient der Weitergabe neuen Lebens, ist eine Quelle von Lebensfreude, trägt zur Identitätsbildung bei und ermöglicht in der sozialen Beziehung zu anderen Menschen Erfahrungen von Nähe, Vertrauen, Geborgenheit, Lust, Zärtlichkeit und vor allem Liebe. ...«


Information für alle Schulen zur Umsetzung des Senatsbeschlusses zur Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“


Aus der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Logo Senias

Hier gibt es einen Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
Dort sind u.a. Anregungen zum Umgang mit dem Thema "gleichgeschlechtliche Lebensweisen" in der Schule sowie Veröffentlichungen des Fachbereichs zu finden.
Adresse:
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (Antidiskriminierungsstelle)
Fachbereich für gleichgeschlechtliche Lebensweisen Oranienstraße 106, 10969 Berlin
E-Mail: antidiskriminierungsstelle@senias.berlin.de
Internet: www.berlin.de/lb/ads/gglw/


Spruch


Broschüren und Veröffentlichungen:


Raus aus der Grauzone – Farbe bekennen – Lesben und Schwule in der Schule

Titelseite

Der GEW-Ratgeber informiert über den Stand der rechtlichen Gleichstellung von Lesben und Schwulen in der Gesellschaft und im Schuldienst. Es wird mit Fallbeispielen zu verschiednen Konfliktsituationen und ihrer Bewältigung gearbeitet. Die Autorinnen und Autoren sind Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der GEW, die über langjährige Erfahrungen in der Beratung und der politischen Auseinandersetzung verfügen. Der Ratgeber richtet sich an Personal- und Betriebsräte, Gleichstellungsbeauftragte, lesbische Lehrerinnen und schwule Lehrer, Schulleitungen und Schulverwaltungen und gewerkschaftliche Rechtsschutzstellen sowie Interessierte.

GEW-Mitglieder erhalten die Broschüre kostenlos bei ihrem Landesverband. Nichtmitglieder erhalten die Broschüre gegen Einsendung eines adressierten und mit 1,44 Euro frankierten DIN A 4-Umschlags über den GEW-Hauptvorstand, Vorstandsbereich Frauenpolitik, Postfach 90 04 09, 604444 Frankfurt/Main.

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»Lesben und Schwule in der Schule — respektiert!? ignoriert!?«

Titelseite

Eine Synopse der GEW-Befragung der Kultusministerien —
Wir haben bei den Kultusministerien der Bundesländer nachgefragt.

Es ist normal, verschieden zu sein – aber kann man daraus schließen, dass diese Normalität auch in den Kultusverwaltungen und im Schulalltag angekommen ist? Die Erfahrungen von lesbischen Lehrerinnen und schwulen Lehrern können das nicht bestätigen. Wir sehen Handlungsbedarf und haben deshalb bei den Kultusministerien nachgefragt und ihnen einen Fragenkatalog zu den verschiedenen Dimensionen von Homosexualität und Schule vorgelegt. Politischer Hintergrund dafür ist, dass die „KMKEmpfehlungen für Sexualerziehung in der Schule“ aus dem Jahr 1968 dringend aktualisiert werden müssen. Außerdem gilt es, den Artikel 13 EGV des Amsterdamer Vertrages vom 1. Mai 1999 und die EU-Antidiskriminierungsrichtlinie 2000/78/ EG des Rates vom 27. November 2000 im Bereich Erziehung und Bildung in nationales Recht umzusetzen.

Wir dokumentieren und kommentieren in dieser Broschüre die Antworten der Kultusministerien und legen Schlussfolgerungen aus Sicht der GEW zu der Thematik vor.


Es folgen in Kürze weitere Hinweise.